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BioErdgas – die ökologische Alternative

BioErdgas entsteht durch anaerobe Fermentation, das heißt Vergärung unter Ausschluss von Luft. Es setzt sich aus 50 bis 75 % Methan und 25 bis 45 % Kohlenstoffdioxid zusammen. Der energetisch nutzbare Teil des Biogases ist Methan. Je nachdem, welche Stoffe für die Produktion eingesetzt werden, kann Bioerdgas auch geringe Mengen Stickstoff, Schwefelwasserstoff, Wasserstoff, Ammoniak und Kohlenstoffmonoxid enthalten.

Anwendungsmöglichkeiten

Die Bioerdgas-Kette von der Entstehung bis zur Netz-Einspeisung

Die Bioerdgas-Kette von der Entstehung bis zur Netz-Einspeisung

Der Einsatz von BioErdgas ist vielseitig. Er erstreckt sich von der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) über Biogastankstellen bis hin zur Einspeisung in das Erdgasnetz.

Um BioErdgas in das Erdgasnetz einspeisen zu können, sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Die Hauptkriterien sind die Herstellung eines ausreichenden Brennwertes und des Wobbe-Index. Dazu müssen vor allem das enthaltene Kohlenstoffdioxid und andere Inhaltsstoffe entfernt werden, damit möglichst reines Methan vorliegt. Ist das Biogas wie beschrieben aufbereitet sprechen wir von BioErdgas.

Durch verschiedene Verfahren kann Biogas zu BioErdgas aufbereitet werden. Die gebräuchlichsten Technologien sind die Druckwasserwäsche (DWW) und die Pressure Swing Adsorption (PSA).

Um BioErdgas einspeisen zu können, muss es so konditioniert werden, dass Erdgasqualität erreicht wird.

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