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Erdgasdruckregelanlage in Mittweida umgesetzt
Wiederherstellung des Geländes des ehemaligen Gaswerks Mittweida beginnt.
Das ehemalige Gaswerk Mittweida in den 20er Jahren. Links im Bild verläuft die Lutherstraße, hinter dem Gaswerk die Weitzelstraße. Das Gebäude der heutigen Betriebsstelle Mittweida befindet sich links hinter dem Gasometer.
Erdgas Südsachsen setzt seit dem 23. August 2010 bis voraussichtlich Ende September die Erdgasdruckregelanlage in Mittweida in der Weitzelstraße 2 um. Die Baumaßnahme auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Mittweida beeinträchtigt nicht den Verkehrsraum.
Am
Standort des alten Gaswerks Mittweida haben fast einhundert Jahre Gaserzeugung bis
zum Jahr 1964 Verunreinigungen des Bodens hinterlassen. Erdgas
Südsachsen als Grundstückseigentümer und umweltbewusstes Unternehmen will diese
historischen Altlasten im Jahr 2011 sanieren und damit die Qualität des Bodens
und des Grundwassers nachhaltig sichern. Die Wiederherstellung des Gaswerk-Geländes
mit seiner innerstädtischen Lage bedarf einer umfangreichen Planung und Vorbereitung.
Im Vorfeld der Sanierung werden die Erdgasdruckregelanlage versetzt sowie 45
Meter hochmoderne Erdgasleitung aus Stahl und ein Hausanschluss umverlegt. Die
Erdgasdruckregelanlage steuert den Erdgasdruck von Hochdruck auf Mittel- und Niederdruck.
Erdgas Südsachsen arbeitet für die Region. Aus diesem Grund beauftragte Erdgas Südsachsen für die Arbeiten die Firma Strüder Rohr-, Regel- und Messanlagenbau GmbH aus Schneeberg-Wolfgangmaßen, Niederlassung Chemnitz. So sichert Erdgas Südsachsen Arbeitsplätze in der Region. Die Erdgasversorgung der Endkunden bleibt durchgehend gewährleistet.
Erdgas Südsachsen hat seit ihrer Gründung im Jahr 1991 mehr als 900 Millionen Euro in die Infrastruktur und die Versorgungssicherheit investiert und sichert diese jährlich mit 20 Millionen Euro.
Stichwort ehemaliges Gaswerk Mittweida
Im Jahr 1869 hatte Mittweida ein eigenes Gaswerk errichtet. Zum Gaswerk gehörten unter anderem vier Öfen, ein 1.340m³ großer Gasbehälter und weitere gastechnische Anlagen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges konnte der steigende Gasbedarf durch die vorhandenen Gasanlagen nicht mehr gedeckt werden. Die innerstädtische Lage des Gaswerks schloss eine Erweiterung der Gasanlagen aus. Als Mittweida Ende des Jahres 1963 an das Ferngasnetz angeschlossen wurde, stellte die Stadt die Gaserzeugung im April 1964 ein. Heute befindet sich die Betriebsstelle Mittweida der Erdgas Südsachsen auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerks Mittweida.
Über Erdgas Südsachsen
Erdgas Südsachsen ist der führende kommunale Energiedienstleister im Direktionsbezirk Chemnitz. Das Unternehmen versorgt rund 150.000 Haushalts- und Gewerbekunden mit Erdgas, Strom und Wärme. Erdgas Südsachsen liegt mehrheitlich in kommunaler Hand. Mit 51 Prozent ist der Zweckverband „Gasversorgung in Südsachsen“ an Erdgas Südsachsen beteiligt, ein Zusammenschluss von 125 Städten und Gemeinden. Die Thüga AG München hält 49 Prozent der Anteile. Erdgas Südsachsen ist über das Konsortium KOM9 an der Thüga beteiligt und sichert damit weitere Wertschöpfung vor Ort. Am Hauptsitz Chemnitz und in acht weiteren Betriebsstellen erwirtschaften rund 400 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 328 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2009). Über 80 Prozent der Wertschöpfung fließen in die von Erdgas Südsachsen versorgten Kommunen zurück. Der regionale Energiedienstleister engagiert sich für die Jugend, den Sport und die Kultur im angestammten Versorgungsgebiet.
Ansprechpartnerin
Astrid
Eberius, Pressesprecherin
Straße der
Nationen 140
09113 Chemnitz
Telefon.: 0371 / 451-210
Fax: 0371 / 451-211
E-Mail:
Astrid.Eberius@erdgas-suedsachsen.de

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